Playstation

Entwurf
 
Spielen ist die Arbeit des Kindes, Phantasie in Aktion. Wer spielt, will nichts als spielen. Der Zweck des Spiels ist das Spiel. Es führt zu nichts, es produziert nichts außer Vergnügen. Das Spiel ist der Anfang von allem. Der Kulturanthropologe Johan Huizinga hat die Beobachtung, dass jedes geglückte Leben mit Kinderspielen beginnt, zu Ende gedacht. Für ihn sind Spiele eine anthropologische Konstante, etwas, was Menschen in allen Zeiten und Kulturen verbindet.
 
Doch wie sehen sie aus, die Spiellandschaften der Zukunft? Verändert eine größer werdende Vielfalt an Lebensstilen und Nutzergruppen den Status Quo unserer Spielplätze? Was bedeutet Spiel für die verschiedenen Generationen und wo verläuft die Linie zwischen Schaukelstuhl und Schaukelpferd? Gibt es diese überhaupt? Welchen Einfluss hat die Erfahrung virtueller Parallelwelten auf die Entwicklung und Gestaltung zeitgemäßer Spielobjekte?
 
Vor dem Hintergrund sich verändernder Lebenswelten haben wir uns mit der Zukunft des Spiels beschäftigt.
Der von den Studierenden zu entwickelnde Spielplatz der Zukunft sollte auf dem Areal der Landesgartenschau Norderstedt 2011, verortet und realisiert werden. Gefragt waren kreative Ansätze des objekthaften Gestaltens, die sich zu animierenden, inspirierenden Spiellandschaften verdichten.