Campus Nord – Corona Edition

Kompaktentwurf

„Kasernen zu Gebäuden für Geistes-, Erziehungs- und Sozialwissenschaften umzubauen – das erinnert an die biblische Utopie von Schwertern zu Pflugscharen.“  So berichtete 2007 die Braunschweiger Zeitung über die offizielle Eröffnung des Campus Nord. Nach einem der größten Umzüge in der Geschichte der Carolo-Wilhelmina siedelte sich auf dem ehemaligen Kasernengelände des Bundesgrenzschutzes die Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften mit rund 3000 Studierenden an. Zwischen Bienroder Weg und Schuntersiedlung wurde so ein Ort für Synergien und Austausch für die einst über verschiedene Standorte zersplitterten Institute geschaffen. Prof. Dr. Ulrich Menzel, damaliger Campus Nord – Beauftragter sagte hierzu: Durch die Geschlossenheit des Gebäudeensembles, den kleinen Teich und den Grillplatz sei die Anlage zu einem wirklichen Campus geworden, der identitätsstiftend wirke. Seitdem sind viele Jahre vergangen.

In einem Intensivworkshop werden wir eine Bestandsaufnahme wagen und untersuchen, wie sich der Lernstandort architektonisch, freiraumgestalterisch und infrastrukturell entwickelt hat. Wir werden Konzepte zur Fortschreibung der Campusidee, Stärkung der Freiraum- und Aufenthaltsqualität und besseren Anbindung entwickeln.

Es wird angestrebt einige der Ideen im Rahmen des Sandkasten-Projekts nachfolgend zu realisieren.